Unter der Woche um 23 Uhr ins Bett. Wochenende bis 2 Uhr wach. Montagmorgen fühlst du dich wie nach einem Transatlantikflug. Das ist kein Zufall.
Du denkst, du holst am Wochenende Schlaf nach. Gönnst dir zwei Nächte Freiheit. Montag bist du gerädert, schleppst dich durch die Woche. Freitag dasselbe Spiel von vorn.
Der Grund: Dein zirkadianer Rhythmus braucht Konstanz. Schwankende Schlafenszeiten von mehr als 1-2 Stunden sind für deinen Körper wie Jetlag. Cortisol- und Melatonin-Ausschüttung geraten durcheinander. Studien belegen: Social Jetlag erhöht Schlafstörungen um 300%. Dein Körper weiß nicht mehr, wann er müde sein soll.
Die Lösung: Feste Zeiten. Jeden Tag. Auch Wochenende. Maximal 1 Stunde Abweichung. Ja, das bedeutet Disziplin. Und ja, deine Freunde werden dich komisch finden. Aber nach 2-3 Wochen: Einschlafen wird leichter. Morgens brauchst du keinen Wecker mehr. Dein Körper weiß, wann Schlafenszeit ist.
Konstanz schlägt Quantität. Immer.
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